|
|
Willkommen auf der
Internetpräsenz von
Frohburg-Online
Personaldecke der Feuerwehren ist dünn
Zu 58 Einsätzen rückten die zwölf Wehren
Frohburgs im vorigen Jahr aus / Mehr Verantwortung im Katastrophenschutz
Frohburg.
Zu 58 Einsätzen wurden die zwölf Ortsfeuerwehren Frohburgs im vorigen
Jahr gerufen, darunter zu 13 Bränden und 34 technischen Hilfeleistungen.
Allein die Frohburger Feuerwehr war in 40 Fällen involviert. Dabei waren
die Kameraden insgesamt 1175 Stunden im Einsatz, retteten bei Bränden
vier und durch Hilfeleistungen 25 Personen. Was unterstreicht:
Funktionierende Wehren sind wichtig und nötig. Auch deshalb weist
Stadtwehrleiter Lars Kupfer auf allerorts dringend nötige personelle
Verstärkungen hin. Von Thomas Lang
"Wir sind derzeit 261 aktive Mitglieder, darunter 13 Frauen. Das klingt
viel, ist es aber mit Blick auf die insgesamt zwölf Wehren in der
Kernstadt und den Ortsteilen nicht. Auch um uns macht die demografische
Entwicklung nun mal keinen Bogen", sagt Kupfer. "Vor allem, wenn
tagsüber Alarm ausgelöst wird, ist an Wochentagen die Personaldecke
ziemlich dünn", muss er konstatieren. Kupfer appelliert eindringlich,
dass sich jüngere Bürger bereit erklären, in den Wehren mitzumischen und
Unternehmen deren Aufgabe unterstützen. "Jeder kann in eine Notsituation
geraten", betont der Stadtwehrleiter. Auch deshalb werde versucht, die
Arbeit der sechs bestehenden Jugendfeuerwehren, in denen 56 Mädchen und
Jungen mitwirken, zu aktivieren, um Nachwuchs für diese wichtige
ehrenamtliche Aufgabe zu gewinnen.
Hinsichtlich der Einsätze war 2011 eher ein ruhiges Jahr.
Unwetterbedingte Alarmierungen gab es wesentlich weniger als in den
Jahren zuvor. Die Frohburger waren mittenmang, als im Herbst nach dem
Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem PKW am Bahnübergang
Lauterbach schnelle Hilfe vonnöten war. Noch in Erinnerung dürften
vielen überdies die Brände eines Vierseithofgebäudes in Eschefeld im
Februar, in der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte Frohburg im Mai und
eines Gebäudes neben der B 95 in Pflug im November sein. Bei
Hilfeleistungen nach elf Verkehrsunfällen wurden drei eingeklemmte
Personen aus ihren Fahrzeugen befreit. Außergewöhnlich war die Rettung
einer älteren Dame, die im Herbst ausgerutscht und in die ziemlich
kühlen Fluten der Wyhra gefallen war (die LVZ berichtete). "Zu den
kuriosen Dingen gehörte, dass wir einen Ziegenbock einfangen mussten,
der die Anwohner des Benndorfer Wegs in Aufruhr hielt", bekundet Kupfer.
Die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren wie auch mit den
Nachbarn aus Kohren-Sahlis und Geithain klappte auch 2011 sehr gut und
reibungslos, freut sich der Stadtwehrleiter.
Organisatorisch und technisch brachte das Jahr einige Veränderungen im
Verantwortungsbereich mit sich: Neue Ortswehrleitungen wurden in Roda
und Frankenhain gewählt. Die Flößberger Feuerwehr erhielt im April einen
neuen Mannschaftstransportwagen. Und an die Prießnitzer wurde ein
gebrauchtes Dekontaminierungsfahrzeug übergeben. Damit bekam diese Wehr
eine neue Aufgabe im Katastrophenschutz und stärkt die entsprechenden
Reihen. "Denn im Katastrophenschutz bilden die Wehren von Frohburg,
Eschefeld und Prießnitz seit Beginn 2012 den neu gegründeten
Katastrophenschutzgefahrengutzug Süd des Landkreises", erklärt Kupfer.
Das war neben dem erwähnten Fahrzeug für die Prießnitzer möglich, weil
erfreulicherweise auch nach Wegfall der Wehrpflicht viele Kameraden
freiwillig in diesem Metier mitarbeiten. Überdies erhielt die Frohburger
Wehr einen Rüstwagen/Gefahrgut, um bei der Abwehr gefährlicher Stoffe
und Güter noch nachhaltiger wirken zu können.
Dass die Frohburger Mitte Dezember ein modernes
Kombinationslöschfahrzeug in Empfang nehmen konnten - die Wehr stellt
mit 40 aktiven Mitgliedern das Gros der Stadtwehr -, krönt ein recht
erfolgreiches Jahr. "Und spornt hoffentlich andere an, bei uns
mitzumachen", hofft Kupfer. Derzeit werde kräftig geübt und ausgebildet,
um die Technik des neuen Fahrzeugs optimal zu beherrschen. Im März soll
es offiziell übergeben werden.
LVZ vom 24.1.2012
Zwei Wochenenden auf dem Dreieck
Frohburg
(tl). Eine frohe Botschaft traf vor wenigen Tagen in der Rennstadt ein.
In Frohburg wird es in diesem Jahr wieder zwei Rennsportwochenenden auf
dem Dreieckskurs geben. Das Straßenverkehrsamt des Landkreises gab in
der Stadtverwaltung Bescheid, dass die geplante Oldtimerveranstaltung
genehmigt werde. Damit können am 22./23. September die Läufe zum nunmehr
50. Internationalen ADAC-Dreieckrennen steigen. Eine Woche später werden
sich beim "Frohburger Classic Grand Prix" Oldtimer des Rennsports
messen. Das dürfte auch bei der diesjährigen Veranstaltung des
Motorsportclubs Frohburger Dreieck am kommenden Sonnabend ab 19 Uhr im
Gasthaus "Bubendorfer Hof" zusätzlich für gute Stimmung sorgen. Dort
sollen das Jahr 2011 ausgewertet und zugleich die Saison 2012 eröffnet
werden. Die Veranstaltung ist öffentlich, so dass jeder
Motorsportinteressent willkommen ist. Für beste musikalische
Unterhaltung werden dabei "de Erbschleicher" sorgen.

Wenn
Sie das Leipziger Neuseenland im Wanderausnahmezustand erleben wollen,
ist es höchste Zeit für Eure Anmeldung! 2011 waren 4500 Begeisterte am
Start.
Viele „Frohburger“ kennen und lieben sie seit Jahren; die
7-Seen-Wanderung. Wir laden Sie alle ein, mitzuwandern und den Virus der
7-Seen-Wanderung zu erleben. Aber Vorsicht: Die Eindrücke, Emotionen,
die Begegnungen mit Gleichgesinnten und Freunden oder auch der Ansporn,
von Jahr zu Jahr längere Wegstrecken in Angriff zu nehmen, sind
ansteckend.
Die Windmühle in Schönau ist der südlichste Punkt der 104 km langen
Wanderstrecke. Um diese Distanz zu absolvieren und ihre Grenzen
auszuloten, reisen Ausdauerwanderer aus ganz Deutschland ins Leipziger
Neuseenland. 17 weitere Wanderstrecken von 4 km für die Allerjüngsten
bis 78 km stehen auf dem Programm der ungeführten 7-Seen-Wanderstrecken.
Hinzu kommen in diesem Jahr 17 verschiedene thematische Wanderungen
durch das Leipziger Neuseenland an der Seite von wissenskundigen
Gästeführern.
Das neue Veranstalterteam aus den Sportfreunden Neuseenland e.V.,
Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V. und Stadtverwaltung
Markkleeberg hat nur kurz überlegt, welchen Weg die 7-Seen-Wanderung
nach dem Erfolg des 3. Sächsischen Wandertags 2011 einschlagen soll.
Sehr schnell war klar: Die thematischen Wanderungen sollen dauerhafter
Bestandteil des nunmehr dreitägigen Wanderfestes bleiben.
Zum Erfolg der 7-Seen-Wanderung haben die vielen ehrenamtlichen
HelferInnen in allen neun Städten und Gemeinden entlang der
Wanderstrecke beigetragen. Dazu gehören auch die Freiwillige Feuerwehr
Schönau und viele Bürgerinnen aus dem Ort, die etwa 1000 Wanderer an der
Bockwindmühle in Schönau versorgen und mit mancher Aufmunterung auf die
nächste Etappe schicken. Mitten unter ihnen wirbelt das Ehepaar Heinicke,
die Mühleneigentümer. Und so mancher Wanderer behält die Akkordeonmusik
von Frau Heinicke noch lange im Kopf, als Taktgeber für die nächste
Etappe.
Alle Informationen zu den Wanderstrecken finden Sie auf unserer
Internetseite www.7seen-wanderung.de.
Die Onlineanmeldung ist seit dem 1.1.2012 frei geschaltet. Persönliche
Buchungen in den Vorverkaufsstellen Borna (Touristinformation) ,
Markkleeberg (Rathaus) und Leipzig (LVZ) oder telefonisch im
Organisationsbüro unter Tel. 0341 35 33 167 möglich.
Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen, die 7-Seen-Wanderung in der
ganzen Welt bekannt zu machen. Gern senden wir Ihnen dafür unsere
Drucksachen zu. Ein Anruf im Organisationsbüro (Tel. 0341 3533167) oder
eine Bestellung mit Faxformular (abrufbar unter www.7seen-wanderung.de)
genügt.
Wir freuen und auf Ihre Anmeldung und auf eine erlebnisreiche
7-Seen-Wanderung 2012!
Weiter Infos hier... (PDF-Datei)
Frohburgs Bürgermeister blickt auf gutes Jahr 2011 zurück
Thomas Lang
Frohburg.
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende entgegen. Zeit auch für Frohburgs
Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) zu einem Fazit dieser Monate und
einem Ausblick auf 2012. „Aus kommunaler Sicht kann man eigentlich
weitgehend mit 2011 zufrieden sein. Was wir selbst bewegen und schaffen
wollten, haben wir erreicht“, kann er dabei konstatieren. Die im
Haushaltsplan gemachten Vorgaben wurden erfüllt, die geplanten Vorhaben
umgesetzt. Die Sachlichkeit in der Kommunalpolitik und Stadtrat hatte in
Frohburg auch 2011 oberste Priorität. „Das Jahr 2011 ist jedoch bald
Geschichte und Zufriedenheit keine ausreichende Triebkraft für die
Zukunft“, weiß das Stadtoberhaupt jedoch auch. Zu den erfreulichsten
Ergebnissen 2011 aus kommunaler Sicht zählt für ihn die Übergabe der
Kinderkrippe und die Entwicklung im Rittergut Prießnitz. „Dies vor allem
auch deshalb, weil ich teilweise selbst gezweifelt habe, ob der Gedanke
der Kinderkrippe baufachlich mit vertretbaren Aufwand umsetzbar ist“, so
Hiensch. Sehr zufrieden könne man auch mit dem Verlauf des Frohburger
Dreieckrennens sein. Es habe in diesem Jahr alles gestimmt und mache
allen Beteiligten Mut für weitere Veranstaltungen und die Hoffnung, dass
ein zweites Rennwochenende für Historische Rennsportfahrzeuge 2012
anlässlich des 50-jährigen Rennjubiläums genehmigt werde.
Natürlich gab es auch manch Ärgernis. „Dass für die Schäden an der
Stützmauer und bezüglich der Einsturzgefahr der Häuser in der Bergstraße
bis heute keine Lösung gefunden wurde, bewegt mich dabei besonders.
Anstatt zu helfen oder Lösungen aufzuzeigen, konzentrieren sich die für
die Errichtung der Bauwerke zuständigen Verantwortlichen und Behörden
nur darauf, Schaden von sich selbst abzuwenden.“ Auch angesichts der
Brandstiftungen und Einbrüche in Kinder- und Jugendeinrichtungen in
Frohburg und der Strafmilde, mit der die Täter zur Rechenschaft gezogen
werden, sei er nicht erbaut. Zudem hätte sich der Bürgermeister
gewünscht, dass die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens zum
Neubau der Anschlussstelle A72 Frohburg und der B7neu nach Altenburg
2011 zügiger vorangegangen wäre.
2012 stehe an Stelle die Umstellung des Haushalts ab 1. Januar auf die
doppelte Buchführung. Erst wenn das mit Beschluss zum Haushaltplan 2012
geschafft sei, könne man weiter denken. „Trotzdem hoffe ich, dass wir
mit den geplanten Investitionen in Schulen und Kindertagesstätten sowie
der Umnutzung des Brauhauses zur neuen Bibliothek voran kommen“
Wenn er drei Wünsche frei hätte? Da wünschte ich vor allem Gesundheit
für alle Leute, Investoren für Wohnungsbau in Frohburg und natürlich
Unterstützung, Engagement und Verständnis für die Kommunalpolitik auf
breiter Ebene und in allen Ortsteilen
LVZ, 23.12.2011
Bildgalerien
Weihnachtsmarkt 2011
Bau der Autobahn in der Nähe von Frohburg
Sonnenuntergang: Eschefelder Teiche
Bilder vom Schloßparkfest
Panorama: Eschefelder Teiche
Panoramabild: Brückenbau an der B95
Panoramabild: Campingpark Pahna
|
|